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KI-Automation

KI-Automation für KMU: Was ist möglich, was kostet es?

Kiarvo-Redaktion28. Mai 20268 Min Lesezeit

KI-Automation ist das meistgefragte Thema auf unserer Plattform. Und das aus gutem Grund: Kein anderer KI-Bereich liefert so schnell messbare Ergebnisse für kleine und mittlere Unternehmen.

Was ist KI-Automation eigentlich?

KI-Automation verbindet zwei Dinge: klassische Prozessautomation (Wenn-Dann-Regeln zwischen Apps) mit KI-Fähigkeiten (Textverstehen, Klassifizierung, Generierung). Das Resultat: Aufgaben, die bislang einen Menschen erforderten, laufen vollautomatisch.

Beispiel 1: Eingehende E-Mails Eine KI liest eingehende Kundenanfragen, kategorisiert sie (Beschwerde, Angebot, Rückfrage), extrahiert relevante Daten und legt einen Vorgang im CRM an — ohne dass ein Mensch eingreift.

Beispiel 2: Rechnungsverarbeitung PDF-Rechnungen werden automatisch ausgelesen, Positionen erkannt, mit der Bestellung abgeglichen und bei Übereinstimmung direkt zur Zahlung freigegeben.

Die wichtigsten Tools

Die meisten DACH-Dienstleister arbeiten mit einer dieser Plattformen:

  • Make (früher Integromat): Visueller No-Code-Workflow-Builder, stark bei API-Verbindungen. Gut für 10–100 Automatisierungen.
  • n8n: Open-Source-Alternative, selbst hostbar, günstiger bei hohem Volumen. Beliebt bei datenschutzbewussten Unternehmen.
  • Zapier: Der älteste Player, sehr breite App-Unterstützung, aber teuer bei Skalierung.
  • Power Automate: Microsoft-Ökosystem, ideal wenn Sie stark auf M365 setzen.

Was kostet KI-Automation realistisch?

ProjektypAufwandTypischer Preis
Einfacher Workflow (1–3 Apps)1–3 Tage1.500–3.500 €
Komplexer Prozess mit KI1–3 Wochen4.000–12.000 €
Unternehmensweites Rollout2–4 Monate15.000–50.000 €

Hinzu kommen laufende Kosten für die Automation-Plattform (Make: ab 9 €/Monat, n8n self-hosted: Serverkosten ca. 20–50 €/Monat).

Was sich lohnt, was nicht

  • Wiederkehrende Datentransfers zwischen Systemen
  • Dokumentenverarbeitung (Rechnungen, Verträge, Formulare)
  • Kundenanfragen-Routing und Erst-Antworten
  • Reporting aus mehreren Datenquellen
  • Einmalige oder sehr seltene Prozesse
  • Stark kreative Aufgaben, die menschliches Urteil erfordern
  • Prozesse, die sich häufig ändern

Wie lange bis zum ersten Ergebnis?

Ein seriöser Dienstleister liefert den ersten funktionierenden Piloten in 2–4 Wochen. Wenn jemand 3 Monate für eine erste Demo braucht, ist das ein schlechtes Zeichen.

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